Medizinrecht

Im Medizinrecht ist die Kanzlei Andy Staudte auf das Plausibilitätsverfahren spezialisiert.

Von der quartalsweisen Plausibilitätsprüfung der Kassenärztlichen Vereinigungen ist u.A. jeder Vertragsarzt*in und/-oder Psychotherapeut*in betroffen.

Bei Überschreitung im Quartal oder im Tagesprofil werden Sie von Ihrer zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung in der Regel zur Stellungnahme der Überschreitungen aufgefordert.

Bereits in dieser frühen Phase des Verfahrens gilt es den richtigen Grundstein zu legen um im Ergebnis schmerzhafte existenzbedrohende Honorarregresse und eine Ausweitung des Verfahrens zu vermeiden. Denn im Falle des Bestehens der Implausibilitäten ist dies mit erhöhtem Aufwand im Rahmen einer Anhörung bis zur Abforderung von Patientendokumentationen verbunden.

Die Verteidigung wird oftmals aus Kostengründen und vermeintlicher Aussichtslosigkeit nicht vorgenommen und die Honorarrückforderung ohne weitere Prüfung akzeptiert. Mit Ihrer Abgabe der Abrechnungssammelerklärung und Ihrer Pflicht zu „peinlich genauen Abrechnung“ sind Sie in der Defensive, aber nicht ohne Verteidigung. Es reicht zwar der Nachweis eines Pflichtverstoßes im Rahmen der Abrechnung, um das weitgehende Schätzungsermessen zu eröffnen. Das Schätzungsermessen wird oftmals unzureichend ausgeübt, weil entlastende Faktoren schlichtweg übersehen oder unzureichend berücksichtigt werden.

Mein Ziel ist dabei, das Plausibilitätsverfahren frühzeitig zu beenden mit der Folge, ein Bescheid ohne weitere Maßnahmen zu erwirken. Sollte dies aufgrund von nachweisbaren Abrechnungsfehlern einmal nicht möglich sein, vertrete ich Sie auch im Rahmen der Anhörung und bin Ihr Ansprechpartner bei der Überprüfung der Auswertung der Patientendokumentation durch Ihre Kassenärztliche Vereinigung.